Männer, macht euch nass!

Warum Babyschwimmen der perfekte Weg ist, um Bindung herzustellen

Dezember 5, 2018

„Und pitsche patsch und pitsche patsch und pitsche pitsche patsch“ singt Freddy. Er ist der Babyschwimmlehrer und während er so singt, ein gestandener Mann, fragt man sich, wie er wohl zu seinem Beruf gekommen ist. Aber bevor es gemein wird, gleich vorweg: Babyschwimmen ist eine super Sache. Und man kann froh sein, dass Freddy genau das tut, was er tut. Schwimmen ist immerhin eine Kulturtechnik, die immer weniger Menschen beherrschen und ein Babyschwimmkurs der erste Schritt in die richtige Richtung.

Aber weg von der Vernunft hin zum Gefühl: Es ist einfach wunderbar zu spüren, wie sehr Wasser und Mensch zusammen gehören. Die meisten Babys sind im Wasser absolut zufrieden. Klar, sie haben ja auch bevor sie zur Welt kamen ziemlich viel Zeit darin verbracht. Sie sind quasi in ihrem Element und das merkt man. Aber auch für die Väter ist es eine reine Freude: Die Berührung mit der nassen, speckigen Babyhaut macht Spass und zu sehen wie der kleine Wurm durchs Wasser gleitet und sich freut, ist einfach herrlich.

Natürlich sind auch beim Babyschwimmen mal wieder mehr Mütter als Väter dabei. Aber lass Dich davon nicht abschrecken und auch nicht vom Stress in der Umkleidekabine. Das geht vorbei. Das erste Jauchzen Deines Babys im Wasser ist ein einfach unbezahlbar und – das Babyschwimmen wird zum Highlight Deiner Woche. Versprochen.

Die wichtigsten Infos rund um Thema Babyschwimmen

 

Wissenswertes

  • Eine Babyschwimmeinheit dauert ca. 20 bis 30 Minuten
  • Die ideale Wassertemperatur liegt bei 32 Grad
  • Die Lufttemperatur sollte nicht unter 30 Grad liegen
  • Babyschwimmen optimiert den Gleichgewichtssinn
  • Die motorische Entwicklung wird gefördert
  • Atemwege und Muskulatur werden gekräftigt
  • Die Vater-Kind-Bindung wird gestärkt
  • Der Aktionsradius wird vergrössert

Do’s

  • Schwimmwindeln sind ein Muss!
  • Die Schwimmwindel nach jedem Wasseraufenthalt wechseln
  • Bei Säuglingen reichen zehn Minuten Baden zu Beginn aus
  • Nach und nach kann die Badezeit erhöht werden
  • Aufs Bauchgefühl vertrauen! Bei Unwohlsein des Babys im Zweifel das Wasser verlassen
  • Das Baby im Anschluss sorgfältig abduschen
  • Die Babyhaut nach dem Abtrocknen eincremen, um Austrocknen zu vermeiden
  • Vor dem Verlassen des Bades besonders auf warme Kleidung und ein Mützchen achten
  • Die Babyschwimmeinheit sollte man beenden, bei folgenden Symptomen:
    • Lippen schimmern bläulich
    • Fingernägel sehen blass aus
    • Baby wird sehr unruhig
    • Baby wird müde und schmiegt sich an

Don’ts

  • Bei leichten Anzeichen von Krankheit, Babyschwimmen ausfallen lassen
  • Kurz nach einer Impfung ist Babyschwimmen nicht sinnvoll
  • Nicht später als eine halbe Stunde vor der Badeeinheit füttern
  • Nicht öfter als zweimal pro Woche zum Babyschwimmen gehen
  • Baby keinesfalls vor dem Bad mit Körpercreme oder -öl eincremen
  • Mit Baby nur tauchen, wenn das Baby keine Angst davor hat

Packliste

  • Babynahrung (sofern es nicht noch gestillt wird)
  • Ausreichend Schwimmwindeln
  • Mindestens zwei Baby-Handtücher
  • Nuggi
  • Lieblingsspielzeug
  • Badespielzeug
  • Babybademantel oder ein Babyhandtuch mit Kapuze
  • Babyhaube zum Wärmen des Kopfes
  • Pflegeprodukte fürs Baby
  • Das eigene Duschgel und Shampoo
  • Die eigene Badebekleidung
  • Den eigenen Bademantel, falls eine Pause eingelegt werden muss
  • Badeschuhe für einen sicheren Weg zum Becken

 

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